Grundlegende Forschungen zur deutschen Literatur des Mittelalters
Die Münchener Texte und Untersuchungen zur deutschen Literatur des Mittelalters (MTU) sind eine international seit langem hochrenommierte Reihe der germanistischen Mittelalterforschung. Sie stellt ausgewählte editorisch und methodisch-analytisch orientierte Arbeiten von Fachkollegen aus dem In- und Ausland für die wissenschaftliche Öffentlichkeit bereit. Publikationssprachen sind Deutsch und Englisch.
Die Ziele der Reihe
Ziel der Reihe ist die Publikation von ausgewählten Forschungsergebnissen vorrangig aus zwei Wissenschaftsfeldern:
- Grundlagenforschung: Editionen, Untersuchungen zur Überlieferungs- und Textgeschichte, Standardrepertorien aus den Bereichen der material philology
- Analytische Beiträge zur aktuellen Methodendiskussion anhand exemplarischer Untersuchungen.
In Vorbereitung
Michael Berger: Textnarben und Materialkritik. Fallstudien zur Überlieferungspraxis deutschsprachiger literarischer Handschriften um 1300
Luis Schäfer: Eigen gedicht wer mir zeschwer Latin zetütschen ist min ger. Übersetzen als philologische und kulturelle Praxis in den Apolloniusromanen
Aktuelles
Zuletzt erschienen
Coralie Rippl: Gleichzeitigkeit, Iteration, Doppelung. Narrative Diskursivierung von Zeit um 1200. Wiesbaden 2025 (MTU 156).
Auszeichnung
Manuel Hoders Arbeit "Wortgewandte Wappen. Inszenierungsformen des Heraldischen in der mittelalterlichen Literatur" (MTU 155) wurde 2025 mit dem Dissertationspreis des Mediävistikverbands (2. Preis) ausgezeichnet.
Förderung
Die MTU werden von der Bayerischen Akademie der Wissenschaften gefördert. Daneben wurde die Reihe von der Fritz Thyssen Stiftung und S.K.H. Herzog Franz von Bayern finanziell unterstützt.